Meine Haarroutine

Willkommen zurück zu einer kleinen Beautystunde mit mir! 🙂

Auf Instagram erreichte mich ein Kommentar zu meiner Haarroutine. Zwar ist die Frage schon etwas länger her, allerdings spielt das gar keine große Rolle. Ich bleibe bei meinen Haaren eigentlich immer bei den selben Mitteln und… „Routinen“. Davon möchte ich euch heute gerne etwas berichten.

Meine Haar-routine

Ich wurde schon recht häufig darauf angesprochen, wie schnell meine Haare doch wachsen und was ich damit mache. Eigentlich mache ich gar nichts besonderes, sondern probiere einfach nur den Gedanken zu verdrängen.
Ich habe das Gefühl, dass meine Haare schneller wachsen, wenn ich mich nicht zu sehr darauf versteife. Als wenn ich meinen Haaren den Druck zu wachsen abnehme. Das klingt so blöd, aber nachdem ich vor ein paar Jahren meine Haare von sehr, sehr, sehr lang (quasi Po-Länge) auf Schulterlänge abgeschnitten habe, war ich im Nachhinein super enttäuscht und wollte, dass sie schnell nachwachsen. Dieser Gedanke ging mir nicht mehr aus dem Kopf und ich wollte unbedingt wieder lange Haare haben. Als ich mich dann mit dem Gedanken abgefunden habe, dass ich jetzt nunmal diese Entscheidung getroffen habe und damit auch leben muss, sind meine Haare schneller gewachsen. Eine recht witzige Geschichte, aber ich glaube wirklich an sowas. Unser Unterbewusstsein wirkt so intensiv auf unseren Körper ein, dass wir manche Prozesse mit unserem Bewusstsein total unterbinden können. Daran kann man jetzt glauben, oder nicht. Ich bin allerdings der Meinung, dass da viel Wahres dran ist.

Deshalb möchte ich euch heute die Produkte vorstellen, die ich verwende und die Routinen, die ich habe. Die meisten Produkte habe ich schon in meinen Monatsfavoriten vorgestellt, allerdings ist es so schön gebündelt beieinander! 🙂

Was ich direkt zu Beginn sagen kann: es hat sich für sehr gut bewiesen, wenn ich bei den selben Pflegeprodukten bleibe, wenn ich etwas gutes gefunden habe. Es gibt eine so große Auswahl an Shampoos, Spülungen, Kuren, etc. Allerdings ist der Markt einfach übervoll. So viele Produkte sind absolut überflüßig, deshalb versteift euch nicht auf die Masse, sondern wenn ihr etwas gefunden habt, was euch gut tut, dann bleibt dabei. 🙂


Meine Lieblingsprodukte und Routinen

Da meine Kopfhaut ebenso empfindlich ist, wie meine normale Haut, verwende ich nur sehr schonende Produkte. Am Liebsten Naturkosmetika oder ein Produkt, auf das ich seit Jahren schwöre!

Meine Cousine ist Friseurin und von ihr habe ich einen super Tipp bekommen: Bed Head Tigi. Die Produkte sehen von außen schon so super fancy aus und das ist nicht das Einzige. Denn sie überzeugen mich auch von innen!
Den Conditioner (klick) verwende ich deshalb schon seit drei Jahren und habe seither keinen anderen verwendet! Nur wenn ich mal zu Hause bin und ich diesen nicht dabei habe, verwende ich einen anderen. Ansonsten schwöre ich wirklich auf ihn.
Ich habe immer das Gefühl, dass meine Haare schneller wachsen, wenn ich das Produkt verwende. Dieses Produkt ist ungelogen meine kleine Geheimwaffe für meine Haare. Sie riechen gut (und nicht zu aufgesetzt, das ist mir immer besonders wichtig – ich hasse Haare, die zu sehr nach Pflegeprodukten riechen 😀 ), die Haare sind samtig und geschmeidig und ich habe ganz einfach das Gefühl, dass es meinen Haaren enorm gut tut.

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Auf der anderen Seite verwende ich nun auch schon seit einer Weile mein Lieblingsshampoo von Lavera (findet ihr hier). Ich verwende meistens eins für Volumen, Reparatur, oder für empfindliche Kopfhaut. Ich liebe die Produkte von Lavera im Allgemeinen. Ich habe davon auch eine sehr gute Pflegecreme und weitere kleine Produkte.
Die Shampoos sind wirklich sehr sanft und das tut meinen Haaren einfach sehr gut.

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Auf der anderen Seite verwende ich seit sicherlich vier Jahren nur noch Holzhaarbürsten mit Borsten (zum Beispiel hier). Nachdem ich mir mit einer „herkömmlichen Bürste“ immer Büschel aus den Haaren gezogen habe und auch die Fitze nicht herausgehen wollten, habe ich mich im Internet mal dazu belesen. Diese Borsten sind sehr angenehm für die Haare und reißen nichts raus. Zwar bekomme ich die Fitze nur mit einem kleineren Kamm raus, allerdings ist es eine sehr schonende Behandlung für die Haare. So entsteht auch weniger Spliss. (Ich bin übrigens kein Friseur, oder Profi, das sind alles nur meine eigenen Erfahrungen 😀 )
Selbst den Tangle Teezer finde ich nicht sonderlich gut. Er hat bei meinen Haaren wie meine alte Bürste gewirkt und deshalb hat den nun mein Freund. Für seine Haare bringt es zwar nicht so viel, aber ich denke, dass es im Prinzip eine einfache Bürste ist – wie meine alte auch. Kostet nur mehr… 😀

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Zudem muss ich sagen, dass ich meine Haare selten chemisch behandle. Derzeit habe ich blonde Paints in den Haaren, was nur mit einer Blondierung funktioniert und danach habe ich mich auch total schlecht gefühlt. Mir taten meine Haare praktisch weh.
Ansonsten habe ich auch nur Naturkosmetikprodukte verwendet. Beispielsweise bin ich schon oft in den Braunton gegangen. Dafür habe ich das Henna von Lush (findet ihr hier) verwendet. Eine sehr, sehr, sehr (!) aufwendige Angelegenheit, allerdings ist es jeden Euro und jede Mühe wert. Zu Ende des Jahres plane ich wieder so eine Tortur – vielleicht schreibe ich darüber einen Beitrag. Denn auch das hat nicht nur Vorteile, so muss man beispielsweise mit einem recht unangenehmen Geruch über eine Woche lang rechnen und ein absolut dreckig-schlammiges Bad hinnehmen können… zumindest wenn man so ein Tollpatsch ist, wie ich. 😀
Ansonsten gibt es in so ziemlich jedem neuen Reformhaus Naturkosmetik Haarfarbe. Meiner Meinung nach ein idealer Ersatz und sehr schonend und pflegend für die Haare.

Ein weiterer Fakt über meine Haare: sie sind von Natur aus glatt. Und mit glatt meine ich glatt! Ich habe absolut kein Volumen und wenn ich mal Locken habe, dann halten die nur mit 4726 Tonnen Haarspray.
Deshalb glätte ich meine Haare nie, ich habe meinen Lockenstab in den Müll geworfen und lasse meine Haare grundsätzlich an der Luft trocknen.
Hitze ist sehr schädlich für die Haare und verursachen schneller Spliss. Ob da ein Hitzespray hilft, finde ich immer noch etwas fragwürdig. Meine Locken bekomme ich, wenn ich meine Haare über Nacht zu Zöpfen flechte. Auch das ist nicht angenehm für die Haarstruktur, aber jeden Tag glatte Haare zu haben ist einfach super öde.

Wenn ich länger in der Badewanne bin, schmiere ich mir Kokosöl auf die Haare und lasse es circa 15 Minuten einwirken. Danach spüle ich es gründlich aus und dann folgt Shampoo und Spülung. Auch das ist eine kleine Wunderwaffe für meine Haare!
Hierfür verwende ich ein ganz einfaches Kokosöl von Alnatura (findet ihr hier) – ist vermutlich schon mein drittes Glas haha. 😛

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Außerdem nehme ich zusätzlich Biotin ein, aber auch nur, weil ich einen Mangel an Botin habe. Schon seit ich klein bin habe ich Probleme mit der Haut, deshalb probiere ich auch genau auf die Produkte zu achten, die ich auf die Haut (und Haare) lasse.
Wenn ihr auch Probleme habt, beispielsweise wenn eure Haare trotz guter Pflege super langsam wachsen, dann fragt doch einfach mal einen Heilpraktiker um Rat. Ich bin seit Jahren bei meiner Heilpraktikerin zu Hause und sie empfiehlt mir immer sehr gute (und schonende) Dinge.


Wie ihr merkt – ich probiere meinen Haaren die bestmögliche Pflege zu geben, ohne sie zu ‚überpflegen‘. Ich denke, dass es hierbei kein Richtig, oder Falsch gibt. Man muss selbst seine Erfahrungen sammeln und das sind meine Tipps, die ich zu 100% unterschreiben kann. Ich habe schon vieles falsch gemacht und weiß deshalb, was meinen Haaren gut tut. Manchmal sollte man gerade die Produkte hinterfragen, die einen großen Namen haben und in Drogeriegeschäften häufig über die Kassen gehen. Meistens sind das die Produkte, die dem Haar am meisten Schaden zufügen. Hier gebe ich aber lieber an irgendwelche Studien und das World Wide Web ab. Belest euch einfach in diversen Internetseiten dazu und schaut auch mal bei der ToxFox App vorbei. Auch die habe ich schon mehrmals in meinen Blogposts vorgestellt, denn anhand des Produktcodes könnt ihr herausfinden, ob in dem Produkt hormonelle Substanzen vorhanden sind.

Ich hoffe, dass ich die wichtigsten Dinge so zusammenfassen konnte, dass es nicht zu lang wird und das es für euch einen Mehrwert hat. Wenn ich noch sehr wissenschaftlich klinge, dann entschuldigt das bitte. Ich schreibe an so vielen verschiedenen Hausarbeiten für die Uni, dass diese Wissenschaftlichkeit einfach mein vorrangiger Schreibstil geworden ist. Von daher tut es aber gerade auch gut, einfach so, ganz casual über ein Thema zu schreiben, in dem man schon viele Erfahrungen gesammelt hat. 😛

Wenn ihr noch weitere Fragen habt, oder irgendetwas unklar ist, dann lasst es mich einfach wissen.

Ich wünsche euch nun einen wundervollen Start ins Wochenende! 🙂

Bis ganz bald!

Ganz viel Sonne sendet euch Sandrita ❤