Time flies

Es ist schon ein paar Wochen her, seitdem ich mich mit der lieben Sarah von Lichtkunst getroffen habe.
Seitdem ist schon viel passiert und eines der wichtigsten Dinge ist wohl die Zeit an sich.

Erst am vergangenen Freitag habe ich ein Referat über dieses sehr komplexe (und besonders philosophische) Thema halten müssen.
Als ich mich mit Sarah getroffen habe, durchlebte ich eine Phase, in der ich sehr viel Zeit hatte. Sehr viel Freizeit. Einfach einen Raum, in dem ich mich wohl gefühlt habe.
Es war der Anfang des Semesters und somit ist es kein Wunder, das da viel Zeit über blieb, um das zu machen, was man eben gerne machen möchte.

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Und manchmal vergesse ich sie. Die Zeit. In Momenten, in denen nichts mehr zählt, als der Augenblick. Die Menschen, die da sind und das Gefühl, das man im Herzen trägt. Zeit muss man sich nehmen. Und das ist einfach so! Aber manchmal, und besonders wenn man Erwachsen wird, hat man sie nicht immer. Und man kann auch nicht immer, auch wenn man sie sich so unheimlich gerne nehmen möchte.
Und das ist auch okay so. Denke ich. Es muss auch Phasen geben, in denen man nicht spontan zusagen kann und man auch absagen muss, weil man total vergessen hat, dass wir schon fast am Ende des Monats Juni angelangt sind. Bitte wo ist die Zeit hin?

Dieses Semester ist einfach nur abgefahren ungemütlich und ich mache fünf Kreuze, wenn es vorbei ist. Es wird nicht besser, aber danach hat man wenigstens wieder eine längere Zeit frei und man kann danach voll entspannen. Und er kommt: der SOMMER! Und eben auch die Prüfungen.


„Manchmal hat man eine sehr lange Strasse vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man. […] Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedesmal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. […] Man darf nie an die ganze Strasse auf einmal denken, verstehst du? Man muss auf den nächsten Schritt denken. […] Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Strasse gemacht hat.“
Momo, Roman von Michael Ende


Verrückt, wie die Zeit vergeht. War nicht eben erst Februar? Und war ich nicht vor Kurzem erst in London?
Und kennt ihr dieses Gefühl, dass ihr euch an jede Kleinigkeit eines Augenblicks erinnert, wenn ihr ein altes Foto vor euch seht? Wenn ich dann meine Augen schließe und ich mich fest darauf konzentriere, dann fühle ich das Wetter, rieche den Duft in meiner Nase und weiß genau, was ich in diesem Moment gefühlt habe.

Und in stressigen Zeiten, sollten wir uns viel mehr die Zeit dafür nehmen, uns Bilder anzusehen und darin Kraft zu tanken. Vielleicht ist auch deshalb meine Magnettafel voll mit Fotokisten Bildern und Polaroids. Vielleicht auch, weil diese Momente wirklich einmalig sind, da man nur diesen einen Versuch dafür hatte. Ob es nun perfekt ist, oder ob man darauf blöd ist aussieht, ist in dem Moment total egal. Weil man etwas gefühlt hat, was man nicht vergessen möchte. Und genau das ist es, was uns wirklich Kraft gibt! 🙂
Neben den einzigartigen Treffen mit guten Freunden zumindest!

Und es ist so wichtig! Sich zu erinnern! An die guten und perfekten Tage!

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Und wenn ich das so schreibe fällt mir auf, dass ich Fashionblogger bin und so gut wie nie darüber schreibe. Das hat aber auch einen Grund.
Meine Outfits sollen Inspiration geben. Und ihr wisst selbst genug, was gerade angesagt ist. Allein wenn wir an der Kasse stehen und die Klatschblätter überall herumliegen sehen. Spätestens dann wissen wir, dass zur Zeit Gürtel im Schnürdesign, Mules und Volantblusen aktuell sind.
Ich möchte hier auch gar nicht verbreiten, welche Sachen „in Mode“ sind, denn ich denke, solange man sich wohl fühlt, ist jeder „in Mode“. Und eine Ausstrahlung, in der man sich wohl fühlt, ist viel wichtiger, als ein Kleid, dass diese Saison Trend ist.

Ich hoffe wirklich, dass ich inspirieren kann. Nicht nur mit meinen Outfits, sondern auch mit meinen Worten. Natürlich gebe ich gerne mal Tipps, aber das Thema Mode kann man so unheimlich vielfältig angehen. Und das ist auch der Grund für meinen Blog! Und für das, was mir Spaß macht. 🙂

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Shop my Style:

Kleid – Monki (ähnliches hier)
Gürtel – Pieces (ähnlicher hier)
Schuhe – Nike (hier)
Söckchen – Amazon (hier)
Tasche – SassyClassy (ähnliche hier)

Auch wenn wir immer mehr Zeit haben könnten, sollten wir uns immer wieder vor Augen halten, ob wir das was wir haben auch gerecht genutzt haben. Zeit ist ein Geschenk! Die Zeit rennt.


„Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis. Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit. Es gibt Kalender und Uhren, um sie zu messen, aber das will wenig besagen, denn jeder weiß, dass einem eine einzige Stunde wie eine Ewigkeit vorkommen kann, mitunter kann sie aber auch wie ein Augenblick vergehen – je nachdem, was man in dieser Stunde erlebt. Denn Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen.“
Momo, Roman von Michael Ende


Und ja, ich zitiere hier ein Kinderbuch (ihr könnt es hier finden). Allerdings ist es ein Buch, dass ebenso für Erwachsene einen enormen Mehrwert haben kann! Eine absolute Leseempfehlung und ein Buch das dazu einlädt, über das nachzudenken, was man alltäglich erlebt. Und eventuell ändert man dann auch die Sicht auf die eine, oder andere Sache. Nicht nur durch Kinderaugen. Sondern auch durch die der Erwachsenen!

In dem Sinne wünsche ich euch allen ein wundervolles Wochenende und eine wundervoll genutzte Zeit! 🙂

Bis demnächst ❤

Ganz viel Sonne sendet euch Sandrita ❤

Fotos: Sarah von Lichtkunst (Instagram)Lichtkunst (Facebook)! ❤