Zen.

Habt ihr euch schonmal gefragt, was „Ruhe“ für euch bedeutet?

Kontraste in meinen Looks sind mir wichtig. Knallige Farben waren eigentlich noch nie mein Ding, aber mit steigendem Trend, stieg auch mein Interesse. Der Rosa/Pink Trend ist in meinem Kleiderschrank angekommen. Obwohl ich weder der Typ für pink bin, noch der Typ, der jeden Trend im Schrank haben muss. 😛

Aber nicht nur die Farbe hat mich hier ziemlich beeindruckt. Das „Zen“ als eine Form tiefer Meditation – ein kompletter Kontrast zu der auffälligen Farbe.
Für mich vereinigt das also die Ruhe mit dem Auffälligen. Genau das, was ich gesucht habe.

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Ein Barbie Look, hinter dem prinzipiell viel mehr steckt, als ein Girlystyle.

Ich lasse euren Interpretationen alle Räume offen, allerdings bedeutet dieser Look für mich besonders eins:


Egal wie auffällig etwas, oder jemand ist; im Endeffekt können wir von einem nicht genug bekommen. Nämlich von Ruhe. Von unserem eigenen „Zen“.


Jeder Mensch braucht es und jeder Mensch sollte sich und seiner kunterbunten Welt Ruhe gönnen. Das muss überhaupt nicht negativ behaftet sein. Und oft lässt sich auch beides vereinen. Kunterbunt und Ruhe. Pink und Zen.

Ich möchte nur darauf anspielen, dass es so viele relevantere Sachen gibt, denen mehr Ruhe gegeben werden sollte. Fangen wir doch mal bei unseren Handys an. Tag ein Tag aus erwische ich mich dabei, wie ich aufwache und direkt „zum wach werden“ durch mein Handy scrolle. Augen halb blind von dem Licht. Dem grellen Handydisplay, dass neue Nachrichten ausspuckt. Zwei, drei, zehn. Als hätte ich am Morgen nichts besseres zu tun, als mich von Social Media berieseln zu lassen, 15 neue WhatsApp Nachrichten zu beantworten und Spiegel Online zu lesen. Manchmal frage ich mich echt, warum ich mir das jeden Morgen antue. Aber es ist ein Ritual geworden, von dem ich irgendwie nicht los komme. Und so wie ich diesen Beitrag eintippe merke ich, dass ich das unbedingt ändern muss.
Warum müssen wir immer unsere Handys dabei haben, wenn wir uns mit Freunden treffen? Müssen wir alles auf einem Bild festhalten? Meiner Meinung nach gibt es Dinge, die in der Erinnerung besser aufgehoben sind, als auf dem Speicherplatz des Handys. Und wir brauchen sowas. Wir müssen unseren Kopf anstrengen und uns nicht andauernd auf unser Handy verlassen. Müssen unsere kognitiven Fähigkeiten beibehalten, stetig fördern und… uns erinnern. Ganz manuell. Und das funktioniert, wenn man es nur will.


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Dieses „Social Media“

Als ich in der letzten Woche mit einer Erkältung flach lag, habe ich keinerlei Lust gehabt, mein Handy anzufassen. Social Media Abstinenz in einer Weise, wie ich sie noch nie erlebt habe. Beziehungsweise… ich habe mir noch nie so sehr darüber den Kopf zerbrochen. Nun, wo ich mir Mühe gebe einen Instagram Account zu führen, der chronologisch, logisch und ansprechend ist, macht es irgendwie Druck. Und das wissen alle, denen es genau so geht. Es sei denn, sie haben wirklich nichts anderes zu tun, als immer und immer wieder Detailaufnahmen von Schmuckstücken, dem Frühstück, dem Kaffee oder sich selbst zu machen. Daran ist nichts verwerflich: ich bin ja auch so! Allerdings tue ich mich damit total schwer. Ich genieße „diese Aufmerksamkeit“ und bin sehr froh und stolz darüber. Freue mich jeden Tag über Likes, Kommentare, neue Follower und über Leser hier auf dem Blog. DANKE dafür, an dieser Stelle!


Auf der anderen Seite möchte ich meine Follower und Leser aber dazu animieren, das Handy immer wieder wegzulegen. Das eigene Zen zu erkunden und die Welt in allen Facetten zu entdecken. Das Real Life ist nicht Instagram.


Manchmal frage ich mich, zu was für einer Gesellschaft wir geworden sind. Wo Likes und Follower darüber entscheiden, wer man ist.
Man darf das jetzt auch nicht falsch verstehen: ich bin seit ungefähr 5 Jahren bei Instagram und habe es zu schätzen gelernt. Aber aus dieser Plattform, die anfangs einem Tagebuch geähnelt hat, ist etwas geworden, dass für viele zum Beruf geworden ist. Das für viele ein Sprungbrett darstellt. Eine Alternative zu den klassischen Berufen. Und ich bewundere alle Leute in meinem Alter, die kein IG, Snapchat, Fotobearbeitungsapps und ähnliches besitzen. Ich bewundere die Menschen, die am Tisch sitzen und miteinander reden. Jugendliche, die ihre Umwelt nicht durch Google Maps kennen.
Und man kann ja auch tun und lassen was man möchte, ob man nun 12h des Tages am Handy verbringt, oder nur 30 Minuten. Ich für mich möchte nicht 12h am Tag damit verbringen, mich durch Feeds zu liken, zu kommentieren, etc. Alles wird sich fügen, wie es kommen soll. Man wird wachsen – auch so. Man kann und wird es schaffen.
Alles was passieren soll, das wird geschehen.
Lasst Social Media nicht euren Alltag kontrollieren. Meinen wird es jedenfalls nicht mehr einnehmen.


Diese Woche hat mir wieder einmal gezeigt, was wirklich wichtig ist: Gesundheit, Familie und Freunde. Ich bin einfach der Meinung, dass man sich in dieser ganzen Sache keinen Druck machen sollte und alles auf sich zukommen lassen muss. Man soll sich nicht gezwungen fühlen, sondern im Einklang sein, mit dem was man tut und was man machen möchte. Man muss sein eigenes Zen finden. Das Gleichgewicht, dass uns das Gefühl gibt, dass es das Richtige ist.

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Die Details

Nach einem Thema, dass vermutlich viele Gedanken auslösen kann, möchte ich gerne einen ruhigeren Abschluss geben.
Während ich mir diese Bilder so anschaue (die übrigens schon fast einen Monat alt sind) ist mir aufgefallen, dass ich euch noch gar nicht von meinem neuen Haarschnitt berichtet habe. Es gab schon einen Post, in dem ihr es sehen konntet – nämlich in meinem ersten Londonpost GREENWICH STREETS (klick).
Die lange Mähne ist ab (mal wieder). Man glaubt gar nicht, was für eine unheimliche Pflege hinter so langen Haaren steckt und das sie manchmal unheimlich nervig sind.
Den „Radikalcut“ – wie manche diese Veränderung tatsächlich nennen – mache ich allerdings nicht zum ersten Mal. Wenn ich etwas verändere, dann richtig. Und ich bereue diesen Schritt keineswegs! 🙂
Zudem gab es auch eine kleine farbliche Veränderung. Sonst bin ich immer in Richtung „braun-schokobraun“ gegangen. Dieses Mal sollte es etwas heller werden und ich bin begeistert von dem Ergebnis! Beim Friseur zahlt man mitunter unheimlich viel für den neuen Trend: „Paintings“. Vor zwei Jahren war ich bei einem Friseur, der mir diese Technik ins Haar zaubern sollte.
Das Ergebnis? – Ich war 60€ ärmer und sah aus wie vorher.
Eine bittere Enttäuschung, da ich extra ein tolles Bild gezeigt habe, wie es aussehen soll.
Seitdem gibt es wirklich nur noch eine Person, der ich meine Haare anvertraue: Meine Cousine. Sie ist gelernte Friseurin und hat mich in Sachen Haare noch nie enttäuscht. Gemeinsam haben wir einen kleinen „Produkttest“ gemacht und dieses Kit ist etwas, dass ich euch allen nur empfehlen kann.
Meine blonden „Paints“ sind mit dem „L’Oréal Paris – Colorista Ombre“ Kit gemacht worden. Ein wundervoll natürliches Ergebnis! 🙂

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Shop my Style

Pullover – Bershka (Ähnlicher hier)
Hemdkleid – H&M (hier)
Hose – Zara (ähnliche hier)
Tasche – SheIn (Alternative hier – mit Stickerei)
Schuhe – Adidas Superstar Plateau


So ihr Lieben, ging es euch vielleicht auch schon einmal so wie mir? Was bedeutet für euch Ruhe?

Und… was sagt ihr zu meiner neuen Friseur und dem Look?

So viele Fragen… aber das interessiert mich immer sehr! 🙂


Wer noch mehr zu dem Thema lesen möchte, der kann gerne mal bei der lieben Katrin von Lebegrün vorbeischauen. Ihr Beitrag ist perfekt ergänzend zu meinem und gibt wunderbare Tipps darüber, wie wir uns mehr Zeit für uns nehmen und dem stressigen Alltag entfliehen können!


 

Morgen geht es für mich auf mein erstes Bloggerevent und ich bin schon unheimlich gespannt und freue mich darauf, neue Leute kennenzulernen! ❤

Ich wünsche euch ein tolles Wochenende und genießt es!!!
Bis ganz bald 🙂

Ganz viel Sonne sendet euch Sandrita ❤