Relax

So ist die erste Woche des neuen Jahres auch wieder vorbei gestrichen!
Meiner Meinung nach, ist die erste Woche im Jahr sehr trist. Irgendwie habe ich nie Lust etwas zu machen, geschweige denn, mich mit dem neuen Jahr anzufreunden.
Aber dieses Mal ist das irgendwie anders.
Ich hatte eine wirklich tolle, produktive Woche und habe viel geschafft!
Mal angefangen bei dem Vortrag, der sich seit Monaten in meinem Kopf quer legt.

Done!

Über das ewige Ausreden finden, warum man nicht endlich anfangen kann, das Wichtigste aus den Vorlesungen herauszufiltern und zu lernen.

Done!

Hin zu; ich bewege meinen Ar**h auch mal hoch von der Couch, auch wenn es noch so bequem ist, um zu einem Tutorium zu gehen!

Done!

Man kann schon sagen, dass mir diese Woche mehr gebracht hat, als der letzte Monat. Vielleicht habe ich das neue Jahr wirklich als neue Energie genommen. Ich hoffe nur, dass das für eine längere Zeit anhält! 😛

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Mit der Motivation mit dem Lernen zu beginnen ist es ja auch immer so eine Sache. Das Gewissen wird immer schön beruhigt, wenn man Kommilitonen fragt, ob sie denn schon angefangen haben mit lernen.
„Ach nö, habe noch nichts gemacht“,
„Sandra, hast du schon angefangen? Ich habe einfach noch nichts gemacht“,
„Angefangen? Ich? Äääähm… Nein!“

Wenn das mal alle Antworten wären. Ungefähr 20% antworteten nämlich so:

„Ja, ich habe schon ein Seminar fertig.“
„Klar, habe schon das Wichtigste aus der Vorlesung XY“
„Das Berliner Modell habe ich schon gelernt, ja.“

Oh man. Hin und hergerissen. Aber wann ist denn eigentlich der perfekte Zeitpunkt, um für eine bevorstehende Prüfung zu lernen?

Wenn ihr hofft, dass ich euch die perfekte Antwort dafür geben kann… dann habt ihr euch wohl getäuscht.
Es kommt tatsächlich immer eher auf die Person an.
Mädels sind, der Erfahrung nach, immer schon gefühlt 2 Monate vor der Prüfung am Lernen.
Dann gibt es noch die, die knapp einen Monat davor so langsam in die Puschen kommen.
Oder auch die, die den Druck einfach brauchen. Und zwei Wochen vor den Prüfungen sich den Lernstoff reinballern, wie… Essen.
Ach und die Männer. Ich wünschte, ich könnte lernen wie ein Mann. Alle die ich kenne, lesen sich das Ganze durch und haben es direkt im Kopf. Als müssten sie das Ganze nur einmal durchlesen/anschauen und können direkt  a l l e s. Ich bin da so neidisch drauf! Aber wahrscheinlich mache ich mir selbst einen viel zu großen Druck, sodass ich das Gefühl habe, nicht genug zu machen. An irgendetwas muss es ja zumindest liegen 😛
Oh, und dann gibt es noch die, die einfach keine Lust haben und sich dann doch lieber von der Prüfung abmelden.

Das Unlieben ist schon verrückt. Ich bin ja noch gar nicht so lange dabei, aber es war bisher immer das Selbe. Und ich denke, so wird es auch in den kommenden Semestern bleiben.

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Trotzdem darf man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Egal, in welchem Typ man sich wiederfindet. Stress ist das Allerschlimmste, was es gibt. Auch wenn man noch so viel machen müsste – Pausen sind wichtig.
Am Anfang meiner Unizeit habe ich eine Vorlesung besucht, wo es um „Stressbewältigung im Studium“ geht.
Einfach, weil ich mich kenne: Ich nehme mir zu viel vor, setze mich selbst total unter Druck. Bewerte die Situation komplett über und drehe fast am Rad, wenn ich mal etwas später dran bin.
Aber die lieben Damen haben mir dieses Denken anhand von Burn-Outs, kompletten Nervenzusammenbrüchen und F-Diagnosen (zum Glück) ausgeredet.

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Ich finde es so schlimm, wie viel Druck man in der Schule untergejubelt bekommt. Es gab für mich keine schlimmere Zeit, als meine Abiturzeit. Ich hatte kaum Freizeit, hatte nur Hausaufgaben/Vorträge/Lernen, neben einem 40 Minütigen Fahrtweg nach Hause. Und trotzdem haben es manche noch geschafft 3x in der Woche Sport im Verein zu treiben? Das habe ich nun wirklich nicht geschafft. Ich bin sowieso eher der Typ, der nach einem langen Tag erstmal Zeit für sich braucht und lieber mal kurz verschnauft, anstatt von Veranstaltung zu Veranstaltung zu hetzen. Und geben wir es zu: Ich bin viel zu gerne Zuhause.

Die Studentinnen in dieser Veranstaltung waren jedenfalls betroffen von den drei Sachen, die ich oben aufgelistet habe. Sie haben uns inständig ans Herz gelegt, dass man sich nicht wegen Prüfungen verrückt machen soll (okay, das macht man ja irgendwie trotzdem) und das es nicht schlimm ist, wenn man einmal eine Klausur/Hausarbeit/etc. verschiebt.
Eine meinte, dass man nicht mehr als 2h am Tag lernen sollte. Man sollte sich quasi einen Wecker stellen, den man höchstens 20 Minuten überziehen darf und dann muss man „aufstehen“ und etwas anderes machen. Man braucht dafür auch ein sehr gutes Zeitmanagement, und das über Wochen!

Jedenfalls sollte man dann am Ende des Tages nicht denken:
„Oh mein Gott, ich hätte dieses Seminar einfach noch zu Ende machen sollen. Mir fehlt noch total viel. Ich werde es nicht schaffen!“

Sondern:
„Ich habe heute etwas geschafft, jetzt sind es nur noch X Seminarstunden und ich schaffe es, alles vor der Prüfung zu erarbeiten!“

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In dem Sinne: macht euch nicht so einen Stress! Und macht euch vor allem bewusst, dass ihr nicht die Einzigen seid, die lernen müssen. Manche lernen für 12 Prüfungen und schaffen es auch. Alles ist machbar. Die Grenzen die wir kennen, wurden von Menschen kreiert und können dementsprechend von Menschen gebrochen werden. Seht diese Grenze doch als die Prüfung – es ist machbar! 😉
Egal ob es um eine Prüfung in der Schule, an der Universität, in der Fahrschule, in der Ausbildung, etc. geht – es wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Und ich liebe dich dafür Mami, dass du mir das immer wieder erzählst ❤

Also an alle, die wie ich noch Prüfungen vor sich haben: ich wünsche euch viel Kraft und natürlich Erfolg! ❤

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Outfit Details:
Mantel – H&M (ähnlicher: hier)
Jacke – Mango (ähnliche: hier oder hier)
Bluse – Mango (ähnliche: hier oder hier)
Schuhe – UGG (hier)
Schal – Zara (derzeit viele Teile im Sale)

Bis bald meine Lieben! 🙂
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Ganz viel Sonne sendet euch Sandrita ❤

Vielen lieben Dank an meine süße Pauline für die Fotos! ❤